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Anwaltskosten nach einem Verkehrsunfall

Die Ihnen entstehenden Anwaltskosten sind ein typischer Sachschaden nach einem Verkehrsunfall. Nach dem Gesetz ist der gegnerische Haftpflichtversicherer verpflichtet, die Ihnen entstehenden Anwaltsgebühren als zusätzlichen Schaden aus dem Verkehrsunfall zu ersetzen, und zwar in dem Verhältnis in welchem eine Verpflichtung zum Schadensersatz besteht. 

Alleinschuld des Unfallgegners

Hat der Gegner den Unfall allein verschuldet, so werden die Ihnen entstandenen Anwaltskosten in voller Höhe von seiner Kfz-Haftpflichtversicherung übernommen. 

Beiderseitiges Mitverschulden am Unfall

Häufig wurde der Verkehrsunfall von beiden Unfallbeteiligten mitverschuldet. Dies kann beispielsweise vorkommen, wenn Fahrer A an einer Rechts-vor-Links-Kreuzung dem von rechts kommenden Fahrer B die Vorfahrt nimmt, Fahrer B jedoch auf der falschen Fahrbahnseite fuhr. In diesen Fällen werden die beiderseitigen Verursachungsbeiträge im Verhältnis der Verschuldensanteile quotiert (Beispiel: 50:50 oder 70:30).

Eigene Alleinschuld

Auch sofern Sie der Meinung sind, dass Sie den Verkehrsunfall alleinig verschuldet haben, sollten Sie sich dennoch durch einen Anwalt für Verkehrsrecht beraten lassen. Möglicherweise hat Ihr Unfallgegner ebenfalls gegen einschlägige Vorschriften aus dem Verkehrsrecht verstoßen, was Ihren Verschuldensanteil reduzieren könnte. Bereits eine geringe Mitverursachung des Unfallgegners kann Ihre Haftungsquote beeinflussen.

Wir raten Ihnen, sich zunächst anwaltlich beraten zu lassen, um keine Ansprüche aus dem Verkehrsunfall zu verschenken.

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